{"id":342,"date":"2022-03-21T08:04:46","date_gmt":"2022-03-21T07:04:46","guid":{"rendered":"https:\/\/ht16sce.com\/?p=342"},"modified":"2024-03-20T14:46:22","modified_gmt":"2024-03-20T13:46:22","slug":"uberraschender-sieg-gegen-harburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ht16sce.de\/?p=342","title":{"rendered":"\u00dcberraschender Sieg gegen Harburg"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Mit 38:28 schickten die Mannen von der SG HT16\/ SCE den Gegner auf die lange Heimreise<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorzeichen vor dem Heimspiel gegen die SG Harburg 2 waren alles andere als gut. Einerseits hatte man im Hinspiel eine der schlechtesten Saisonleistungen gezeigt und verdient mit 38:32 verloren, andererseits hatte Coach Zschiesche nur eine Rumpftruppe zur Verf\u00fcgung. Auf dem Spielberichtsbogen standen drei nominelle R\u00fcckraumspieler, ein Kreisl\u00e4ufer, drei Linksau\u00dfen, ein Rechtsau\u00dfen und zwei Torh\u00fcter, wobei Alexander Zschiesche selbst auf dem Spielberichtsbogen als zweiter Torh\u00fcter aufgef\u00fchrt war. Ein cleverer Schachzug, wie sich im Laufe des Spiels herausstellen sollte. Es schien somit, als ginge es an diesem sonnigen Sonntagnachmittag nur um die H\u00f6he der Niederlage gegen die junge Truppe aus Harburg, die mit voller Kapelle angereist war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hinspiel hat man sich insbesondere in den ersten Minuten \u00fcberrennen lassen und lag schnell deutlich zur\u00fcck. Insofern war die Ma\u00dfgabe f\u00fcr die ersten Minuten, das Spiel ruhig aufzubauen und aus einer sicheren Abwehr heraus eine ausgeglichene Anfangsphase zu gestalten. Insbesondere aufgrund der \u00fcberragenden Offensivleistung von Maurice G\u00fcnther, der die ersten f\u00fcnf Tore der SG HT16\/ SCE erzielte, gelang dies auch. Nach knapp sieben Minuten stand es 5:5 und irgendwie schien es, als k\u00f6nnte man durchaus mithalten mit der guten Truppe aus Harburg. Immer wieder ging nun die SG HT16\/ SCE in F\u00fchrung und die Harburger glichen aus. Der Harburger Trainer hatte sich den Spielverlauf mit Sicherheit anders vorgestellt und wechselte seinen wurfgewaltigen R\u00fcckraumspieler Thorge Seefeldt ein. Beim Spielstand von 10:10 in der 16. Minute kam Zschiesche zu seinem Comeback und fischte mit einer Wahnsinnsreaktion einen Siebenmeter aus der Ecke. In der 21. Minute nahm Harburg eine Auszeit. Bisher hatten die Torh\u00fcter auf beiden Seiten erst wenige Paraden verzeichnen k\u00f6nnen. Was sich jedoch in den folgenden 39. Minuten in der Halle am Luisenweg abspielte, kann getrost als Weltklasseleistung von Jon Petersen bezeichnet werden. Weiterhin lief die Offensive der SG HT16\/ SCE, da Jon Petersen nun aber Ball um Ball hielt, wuchs pl\u00f6tzlich der Vorsprung auf 19:15, was gleichzeitig auch der Halbzeitstand war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch immer glaubte auf Seiten der SG HT16\/ SCE kaum jemand an den Sieg. Die Halbzeitansprache war von gro\u00dfer Zufriedenheit gekennzeichnet, denn letztlich war allen Beteiligten klar, dass, wenn man die gezeigte Leistung weiterhin best\u00e4tigte, es zumindest knapp werden k\u00f6nnte. Einziger Wermutstropfen war, dass Martin Kirste-K\u00f6nig bereits zwei Zwei-Minuten-Strafen kassiert hatte und somit mit gro\u00dfen Ballast in die zweite Halbzeit ging. Um dem R\u00fcckraum etwas Regeneration zur verschaffen, kam nun Sascha Schrader auf der ungewohnten halbrechten R\u00fcckraumposition zum Einsatz. Als in der 40. Minute zwei Siebenmeter auf Seiten der SG HT16\/ SCE verworfen wurden, Schrader, nach einem Schlag ins Gesicht des Gegners, die rote Karte bekam und Harburg gleichzeitig auf 22:20 verk\u00fcrzt hatte, drohte das Spiel noch einmal zu kippen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch nicht an diesem Nachmittag. Weiterhin hielt Petersen alles, was irgendwie zu halten war und die Offensive funktionierte wie eine perfekt ge\u00f6lte Maschine. Die Au\u00dfen trafen hochprozentig, Simon Walla stellte gute Sperren und kam selbst zum Abschluss und die R\u00fcckraumspieler verloren offensiv fast keinen Zweikampf. Als abermals Maurice G\u00fcnther zum 32:24 in der 55. Minuten traf, war klar, dass man heute als Sieger vom Platz gehen w\u00fcrde. Felix de Boer netzte, nach einer feinen Einzelaktion, in der 60. Minute zum 38:28 Endstand ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An diesem Nachmittag zeigte die Mannschaft, warum sie urspr\u00fcnglich, um die oberen Pl\u00e4tze in der Tabelle mitspielen wollte. Wenn man es schaffen w\u00fcrde, Woche f\u00fcr Woche die gezeigte Leistung aufs Parkett zu bringen, k\u00f6nnte man jeden Gegner in der Liga schlagen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es spielten: Alexander Zschiesche, Jon Petersen (beide Tor), Simon Walla (3 Tore), Maurice G\u00fcnther (11, davon 2 Siebenmeter),  J\u00f6rn Sturm, Felix de Boer (7), Fabian Hartmann (4), Nilas Junge (5), Martin Kirste-K\u00f6nig (8, davon 3 Siebenmeter), Sascha Schrader<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 38:28 schickten die Mannen von der SG HT16\/ SCE den Gegner auf die lange Heimreise Die Vorzeichen vor dem Heimspiel gegen die SG Harburg 2 waren alles andere als gut. 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